Mauritius Tauchen – der komplette Guide für deutschsprachige Taucher

Mauritius ist kein Geheimtipp unter Tauchern – und das ist verdient. Tauchen: Über 100 Tauchplätze rund um die Insel, Wassertemperaturen zwischen 22 und 28 Grad Celsius das ganze Jahr, Sichtweiten von oft über 30 Metern, künstliche Wrackreffe, Höhlensysteme wie La Cathédrale, Haibegegnungen, Meeresschildkröten und eine Unterwasserwelt, die von Rifftauchen bis Tieftauchen auf 40 Metern alles bietet. Dieser Guide hilft deutschsprachigen Tauchern, das Richtige zu finden – die besten Spots, die besten Hotels und alles zur Anreise mit Tauchgepäck.

 

Indischer Ozean – ganzjährig – für alle Niveaus

Warum Mauritius für Taucher – eine Insel, die keine Versprechen bricht

Es gibt Inseln, bei denen die Unterwasserwelt besser ist als die Hochglanzfotos versprechen. Mauritius gehört dazu. Was die Insel für Taucher auszeichnet, ist nicht ein einzelnes Highlight, sondern die Dichte und Vielfalt des Gesamtangebots: Über 100 Tauchplätze rund um die gesamte Insel, verteilt über vier Küstensektoren mit grundlegend verschiedenen Charakteren. Anfänger finden in Trou aux Biches im Norden flache, strömungsarme Einstiegstauchgänge auf fünf bis elf Metern. Erfahrene Taucher erkunden La Cathédrale vor Flic en Flac auf bis zu 30 Metern oder das Djabeda-Wrack in 43 Metern Tiefe. Und wer etwas wirklich Besonderes sucht, bucht eine Tauchsafari zur vorgelagerten Île Ronde im Norden – mit Barrakudas, Hammerhaien und Marlins in offenem Wasser.

Der entscheidende praktische Vorteil von Mauritius gegenüber anderen Indischen-Ozean-Destinationen ist die Infrastruktur. Jedes bedeutende Resort der Insel hat ein eigenes PADI-Tauchzentrum oder eine enge Kooperation mit einer ortsansässigen Tauchschule. Ausrüstung kann problemlos gemietet werden – wer nicht seinen kompletten Tauchanzug mitbringen möchte, findet alles vor Ort. Die Wassertemperaturen von ganzjährig 22 bis 28 Grad Celsius machen einen Nassanzug in den warmen Monaten (November bis April) überflüssig; in den kühlen Monaten (Juni bis August) ist ein 3mm-Nassanzug komfortabel.

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PADI-zertifiziert – alle Niveaus – Anfänger bis Fortgeschrittene

Der erste Atemzug unter Wasser vor Flic en Flac – mit dem Lichtstrahl, der durch die Felsbogenformation der Kathedrale bricht wie durch ein gotisches Kirchenfenster – ist einer dieser Unterwassermomente, die man nach 20 Jahren noch beschreiben kann.

Mauritius Tauchen – die wichtigsten Eckdaten

  • Tauchplätze: Über 100 ausgewiesene Tauchplätze rund um die Insel – Riff, Wrack, Höhle, Drift, Tief und Nacht
  • Wassertemperatur: 22–24 C (Juni–August) – 26–28 C (November–April) – ganzjährig tauchbar
  • Sichtweite: Durchschnittlich 20–30 m – bis 40 m in der Trockenzeit an der Westküste
  • Beste Tauchküste: Westküste (Flic en Flac) – beste Sicht und meiste Wracks – ganzjährig über 20 m Sicht
  • Tiefenbereiche: 5–11 m (Anfänger) bis 40+ m (erfahrene Taucher) – alle Niveaus versorgt
  • PADI: Alle bedeutenden Resorts haben PADI-Tauchzentren oder -Kooperationen – Open Water bis Divemaster buchbar
  • Beste Tauchzeit: Oktober bis April – wärmste Wasser, beste Sicht, ruhigstes Wetter – aber ganzjährig gut
  • Haie: Schwarzspitzenhaie (Oktober–Mai), Hammerhaie (offshore), Walhaie (saisonal) – alle unaggressiv in natürlichem Umfeld
Flic en Flac – beste Sicht – beste Wracks – La Cathédrale

Westküste – das beste Tauchgebiet der Insel

Die Westküste rund um Flic en Flac gilt unter erfahrenen Tauchern einstimmig als das beste Tauchrevier der gesamten Insel. Die Sichtweite liegt hier ganzjährig bei über 20 Metern – der Rekord wurde mit über 40 Metern gemessen. Das Wasser ist ruhiger als an der Ostküste, die Strömungen sind moderat und berechenbar, und die Vielfalt der Tauchplätze – von flachen Anfängerriffs bis zu 43 Meter tiefen Wracks – ist auf der Insel einmalig.

Westküste – Flic en Flac – Bekanntester Spot Mauritius – 18–30 m – Erfahrene Taucher

La Cathédrale Erfahrene Taucher

Der ikonischste Tauchplatz Mauritius’ – 5 Minuten vom Hafen Flic en Flac

La Cathédrale verdient ihren Namen vollständig. Die natürliche Felsformation aus Bögen, Höhlen und senkrechten Schächten erinnert tatsächlich an das Innere einer Kathedrale – erst recht, wenn das Tageslicht durch die natürlichen Fenster fällt und das Wasser in Strahlen durchdringt, die wie Kirchenlichter wirken. Das ist kein poetisches Bild für den Werbetext – das ist die physische Realität dieses Tauchplatzes, die jeder Taucher, der sie erlebt hat, identisch beschreibt.

Steinfische, Rotfeuerfische, Muränen, Hummer und – bei Glück – Haie und Stachelrochen bevölkern das Revier. Steile Abhänge und enge Schluchten fordern räumliches Orientierungsvermögen. Der Platz ist nur für erfahrene Taucher mit Höhlentaucherfahrung empfohlen; für alle anderen ist die externe Besichtigung der Formation immer noch ein aussergewöhnliches Erlebnis.

Tiefe18–30 m – Kaminsystem bis 18 m erreichbar
NiveauFortgeschrittene – Höhlenerfahrung empfohlen – kein Anfängertauchgang
BesonderheitNatürliches Bogen- und Höhlensystem – Lichtspiele durch Felsspalten
FaunaSteinbutt, Rotfeuerfisch, Muränen, Hummer, Stachelrochen

Westküste – Flic en Flac – Künstliches Riff – 23 m – Alle Niveaus ab AOWD

Stella Maru Wrack Fortgeschrittene

Japanisches Schiffswrack – als künstliches Riff versenkt – üppiges Meeresleben

Das Stella Maru Wrack ist das zugänglichste und beliebteste Wracktaucherlebnis vor der Westküste. Das ehemalige japanische Frachtschiff wurde von der Mauritius Marine Conservation Society versetzt, um ein künstliches Riff zu bilden – heute ist es von Weich- und Hartkorallen bewachsen und von einer aussergewöhnlichen Fischvielfalt besiedelt. In 23 Metern Tiefe liegt das Wrack bequem innerhalb des Sport-Tauchbereichs und ist auch für fortgeschrittene Anfänger nach dem Advanced Open Water zugänglich.

Tiefe23 m – Wrackaussenstruktur ab 15 m erreichbar
NiveauAdvanced Open Water – für erfahrenere Anfänger geeignet
BesonderheitKünstliches Riff – Weich- und Hartkorallen – üppige Besiedelung
FaunaFledermausfische, Kaiserfische, Schildkröten, Muränen

Westküste – Flic en Flac – Schlepperdampfer 1980er – 19 m – Anfänger geeignet

Tug II Wrack Anfänger geeignet

Einstiegsfreundliches Wrack – üppiges Korallenleben – gute Sichtbedingungen

Der Tug II – ein ehemaliger Schleppdampfer, der in den 1980er Jahren in nur 19 Metern Tiefe als künstliches Riff versenkt wurde – ist das anfängerfreundlichste Wrack vor der Westküste. Die geringe Tiefe, die guten Sichtbedingungen und die überschaubare Grösse des Wracks machen ihn ideal für erste Wracktaucherlebnisse. Die Korallenbesiedelung ist dicht, und Moränen, Kugelfische und Papageienfische sind ständige Bewohner.

TiefeMax. 19 m – zugänglich ab Open Water Brevet
NiveauOpen Water – perfekt für erste Wracktaucherfahrungen
BesonderheitKünstliches Riff seit 1980er – gut besiedelt
FaunaMoränen, Kugelfische, Papageienfische, Korallenbewohner

Weitere Spots an der Westküste

Westküste – 43 m – nur erfahrene Taucher

L’Orient Wrack

Das tief versenkte L’Orient in 43 Metern Tiefe ist eines der anspruchsvollsten Wracks der Insel – nur für erfahrene Taucher mit Tieftauch-Spezialausbildung. Die grosse Tiefe macht die Besuchsdauer kurz, das Erlebnis ist dennoch aussergewöhnlich. Wenig besucht – dadurch kaum gestörte Unterwasserlandschaft.

Westküste – 14–25 m – alle Niveaus

Kei Sei 113 Wrack

Das künstliche Riff der Kei Sei 113 liegt in praktischer Tiefe zwischen 14 und 25 Metern und bietet grosse Sandschluchten und Felsvorsprünge mit Schwärmen von Strassenkehrer-Fischen. Eines der am häufigsten angesteuerten Wracks der Westküste – für alle Niveaus ab Advanced Open Water zugänglich.

Grand Baie – Trou aux Biches – Coin de Mire – Île Ronde

Nordküste – Anfänger-Paradies und Offshore-Abenteuer

Die Nordküste rund um Grand Baie und Trou aux Biches ist die Tauchhochburg für Einsteiger und für alle, die Offshorefahrten zu den vorgelagerten Inseln suchen. Das Wasser im Norden ist ruhig und geschützt, die flachen Riffs bieten ideale Bedingungen für erste Tauchgänge, und die Tauchschuleninfrastruktur in Grand Baie und Trou aux Biches ist die dichteste der gesamten Insel.

Nordküste – Île Coin de Mire – 15–30 m – Fortgeschrittene – Tagesausfahrt

Coin de Mire – Confetti Bay und The Wall Fortgeschrittene

Spektakuläre Felsinsel vor der Nordküste – Wandtauchen – Gorgonien

Coin de Mire – die markante, unbewohnte Felsinsel vor der Nordküste Mauritius’ – ist das beste Tauchziel für Fortgeschrittene im Norden. Mehrere Tauchplätze rund um die Insel, darunter Confetti Bay, The Wall und Carpenter Reef, bieten Wandtauchen, üppige Gorgonien-Felder und eine artenreiche Fauna. Schildkröten sind hier häufige Begegnungen; gelegentlich zeigen sich Delfinschwärme. Die Überfahrt dauert etwa 30 Minuten ab Grand Baie.

Tiefe15–30 m – je nach Spot
NiveauAdvanced Open Water – strömungsreiche Stellen für Erfahrene
BesonderheitWandtauchen – Gorgonien – Schildkröten – Delfine möglich
Anfahrt30 Min. Bootsfahrt ab Grand Baie – Tagesausflug

Nordküste – Offshore – Île Ronde – Pelagisch – Hai und Barrakuda

Île Ronde – Shark Pit und offenes Wasser Erfahrene Taucher

Unbewohnte Insel – Haie, Barrakudas und Marlins – nur als geführte Safari

Die unbewohnte Île Ronde nördlich von Mauritius ist das aufregendste Offshoretagungsziel der Insel. Am Tauchspot Shark Pit hinter der benachbarten Île Plate tummeln sich zwischen November und Mai Schwarzspitzenhaie in grösserer Anzahl. Rund um die Île Ronde selbst leben Barrakudas, Hammerhaie und – in der Pelagizone – gelegentlich Marlins und Thunfische. Nur als geführte Tauchsafari mit erfahrenem Operator; nicht für unbegleitete Taucher geeignet.

Tiefe20–40+ m – pelagisches Umfeld
NiveauErfahrene Taucher – nur als geführte Safari
BesonderheitSchwarzspitzenhaie (Nov–Mai) – Barrakudas – Hammerhaie – Marlins
Anfahrt45–60 Min. ab Grand Baie – Tages- oder Halbtagessafari

Anfänger-Tauchspots Nordküste – Trou aux Biches

  • Merville Patches: Flaches Korallenriff bei Trou aux Biches – 5–11 m – perfekter Einstiegstauchgang für Open-Water-Absolventen – Schwärme kleiner Rifffische, Korallen, gute Sichtbedingungen
  • Little Aquarium: Flaches Riff mit aussergewöhnlicher Fischvielfalt – unter 10 m Tiefe – ideal für Schnuppertauchgänge und Anfänger – kein Strömung
  • Roches Baleines (Walsteine): Nordküste – Schildkrötenbegegnungen besonders häufig – flaches bis mittleres Riff
  • Stenopus Reef: Nordküste – riesige Gorgonien-Felder – mittel bis fortgeschritten
Belle Mare – pelagische Fische – Unterwasserfall

Ostküste – planktonreiches Wasser und pelagische Begegnungen

Die Ostküste Mauritius’ – rund um Belle Mare und Mahébourg – hat eine andere Unterwasserwelt als die ruhige Westküste. Das Wasser ist planktonreicher, was grosse pelagische Fische anzieht: Barrakudas, Weissspitzen-Riffhaie, Napolonfische und Papageienfische in einer Grösse, die im Westen selten ist. Die Strömung kann stärker sein als im Westen; die Sichtweite ist typischerweise etwas geringer, aber die Begegnungen mit grösseren Tieren machen es wett.

Ostküste – fortgeschrittene Taucher

Le Passe de Belle Mare

Die Passage von Belle Mare ist der anspruchsvollste und faszinierendste Tauchspot der Ostküste. Starke Gezeitenströmungen führen pelagische Fische in die Passage – Drifttauchen mit Barrakudas, Hai-Begegnungen und grossen Papageienfischen. Nur mit Guides und bei richtiger Gezeitenberechnung zu tauchen. Der spektakulärste Spot der Ostküste.

Ostküste – alle Niveaus

Belle Mare Riffzone

Das Barrierenriff vor Belle Mare bietet mehrere Einzelspots für alle Niveaus – von flachen Korallengärten für Anfänger bis zu aussenriff-nahen Spots für erfahrene Taucher. Die Tauchbasis Dive Dream in Belle Mare (Inhaber Dev und Manu) ist bekannt für kleine Gruppen (max. 4 Personen) und persönlichen Service.

Der optische Unterwasserfall bei Le MorneDer sogenannte Unterwasserfall vor Le Morne im Südwesten ist kein echter Wasserfall, sondern ein beeindruckendes optisches Phänomen, das durch Sand- und Sedimentströme aus dem Lagunenbereich in die Tiefsee entsteht. Von oben (aus dem Flugzeug oder per Drohne) sieht es aus wie ein riesiger Wasserfall unter Wasser. Schnorchler und Taucher können das Phänomen aus nächster Nähe erleben – viele Tauchoperatoren der Süd- und Westküste bieten geführte Ausflüge dorthin an.
Le Morne – Blue Bay – Mahébourg

Südküste – Wracktauchen und Blue Bay Marine Park

Die Südküste Mauritius’ ist touristisch weniger erschlossen als Norden und Westen – was bedeutet: weniger Taucher an den Spots und eine natürlichere Unterwasserwelt. Das Blue Bay Marine Park bei Mahébourg gilt als das artenreichste Korallenriff der gesamten Insel und ist eines der wenigen geschützten Meeresreservate Mauritius’ mit strikten Betretungsregeln.

Südküste Mauritius – die wichtigsten Tauchplätze

  • Blue Bay Marine Park: Geschütztes Meeresreservat bei Mahébourg – artenreichstes Korallenriff der Insel – Schnorcheln und Tauchen unter strengen Auflagen – eine der wenigen Zonen Mauritius’ mit nahezu unberührten Korallen
  • St. Jacques Passage: Bekannte Durchfahrt im Süden – Drifttauchen – häufige Haibegegnungen – für Erfahrene
  • Silver Star Wrack: 1992 gesunkenes Schiff vor Grand Baie (ursprünglich Nordküste, heute Tauchausflugziel) – 39 m Tiefe – Fledermausfische und Kaiserfische – nur Tieftaucher
  • Djabeda Wrack: 43 m Tiefe vor Grand Baie – eines der tiefsten tauchbaren Wracks Mauritius’ – nur für erfahrene Taucher mit Tieftauch-Zertifikation
Alle Hauptspots auf einen Blick

Tabellarische Übersicht – Tauchspots, Tiefe und Niveau

Tauchspot Küste Tiefe Niveau Highlights
La Cathédrale West – Flic en Flac 18–30 m Erfahrene Taucher Höhlen, Bögen, Lichtspiele
Stella Maru Wrack West – Flic en Flac 23 m AOW+ Korallenwrack, Schildkröten
Tug II Wrack West – Flic en Flac 19 m Open Water Anfänger-Wrack, Moränen
Kei Sei 113 Wrack West – Flic en Flac 14–25 m AOW Sandschluchten, Fischschwärme
L’Orient Wrack West – Flic en Flac 43 m Tieftaucher Tiefes, unberührtes Wrack
Little Aquarium Nord – Trou aux Biches 5–10 m Anfänger / OW Fischvielfalt, Anfänger ideal
Merville Patches Nord – Trou aux Biches 5–11 m Anfänger / OW Korallen, Rifffische
Coin de Mire Nord – Offshore 15–30 m AOW+ Wand, Gorgonien, Schildkröten
Shark Pit (Île Plate) Nord – Offshore 20–40 m Erfahrene Schwarzspitzenhaie (Nov–Mai)
Île Ronde Nord – Offshore 20–40+ m Erfahrene Pelagisch, Hammerhai, Marlin
Le Passe de Belle Mare Ost – Belle Mare 15–30 m Erfahrene Drift, Barrakudas, Haie
Blue Bay Marine Park Süd – Mahébourg 5–15 m Alle Niveaus Geschütztes Riff – artenreichstes Korallensystem
St. Jacques Passage Süd 15–30 m Erfahrene Drift, Haie, Barrakudas
Die besten Tauchhotels mit eigenem PADI-Center

Die besten Tauchhotels auf Mauritius – direkt ab dem Resort ins Wasser

Das Tauchhotel-Angebot auf Mauritius ist ausgezeichnet – fast alle 5-Sterne-Resorts der Insel betreiben eigene PADI-Tauchzentren oder haben enge Kooperationen mit lokalen Tauchschulen. Für Taucher ist die Lage des Hotels – West- oder Nordküste für die meisten Tauchspots – wichtiger als das Sterne-Rating allein.

5 Sterne – Flic en Flac – direkter Zugang Westküste – PADI-Tauchzentrum

Dinarobin Beachcomber Golf Resort und Spa

Le Morne – Westküste – 5 Sterne – eigenes Tauchdiving-Center – ideale Lage für La Cathédrale und Westküsten-Wracks

Das Dinarobin Beachcomber an der Westküste bei Le Morne ist eines der beliebtesten Tauchhotels der Insel – die Kombination aus 5-Sterne-Komfort, eigenem PADI-Tauchzentrum und direktem Zugang zu den besten Westküstenspots macht es zur Erstempfehlung für erfahrene Taucher. La Cathédrale ist in 20 Minuten Bootsfahrt erreichbar, die Wracks vor Flic en Flac in 30 Minuten. Das Hotel bietet Tauchpakete für Hotelgäste zu günstigen Gruppenpreisen.

5 Sterne – Trou aux Biches – Nordküste – PADI-Tauchdivingzentrum

Trou aux Biches Beachcomber Golf Resort und Spa

Trou aux Biches – Nordküste – 5 Sterne – eigenes PADI-Tauchzentrum – nächste Tauchschule Dive Dream

Das Trou aux Biches Beachcomber ist der ideale Ausgangspunkt für Taucher, die die Anfänger-Spots der Nordküste (Little Aquarium, Merville Patches) mit Offshore-Ausflügen zu Coin de Mire und Île Ronde kombinieren möchten. Das eigene PADI-Tauchzentrum bietet alle Kurse von Open Water bis Divemaster, und die benachbarte Dive Dream Tauchschule ist eine der am besten bewerteten der gesamten Insel.

5 Sterne – Beau Champ – Ostküste – Tauchzugang Belle Mare

Four Seasons Resort Mauritius at Anahita

Beau Champ – Ostküste – Four Seasons Spa – Golf – Tauchmöglichkeiten über das Hotelzentrum

Das Four Seasons Anahita liegt an der Ostküste und ist für Taucher ideal, die Pelagisches und Drifttauchen in der Belle-Mare-Passage mit Luxus und Golf kombinieren möchten. Das Resort organisiert Tauchausflüge für Hotelgäste; die nahegelegene Dive Time Tauchbasis (max. 4 Personen pro Tauchgang) ist die persönlichste und am besten bewertete der Ostküste.

5 Sterne – Belle Mare – Ostküste – vollständiges Wassersportzentrum

Constance Belle Mare Plage

Belle Mare – Ostküste – vollständiges Wassersportzentrum – Tauchen über hotelinternes Zentrum

Das Constance Belle Mare Plage ist das vollständigste Sport-Resort der Ostküste und bietet eines der umfangreichsten Wassersportprogramme der Insel – inklusive Tauchen, Windsurfen, Kitesurfen und Schnorcheln. Für Taucher besonders interessant: Die Nähe zur Belle-Mare-Passage für erfahrenere Taucher und die leicht zugänglichen Riffs für Anfänger, die im gleichen Aufenthalt den Open-Water-Kurs absolvieren möchten.

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PADI – MSDA – kleine Gruppen – deutschsprachige Guides

Tauchschulen und PADI-Zentren – worauf man achten sollte

Die meisten Tauchschulen auf Mauritius sind der MSDA (Mauritius Scuba Diving Association) angeschlossen, dem nationalen Dachverband, der Sicherheitsstandards für alle Tauchoperatoren der Insel vorschreibt. Zusätzlich sind viele PADI-zertifiziert, was eine internationale Anerkennung der angebotenen Kurse und Tauchbrevets garantiert.

Worauf man bei der Wahl der Tauchschule achten sollte

  • Gruppengrösse: Die besten Tauchschulen Mauritius’ tauchen in Gruppen von maximal 4 bis 6 Personen. Grössere Gruppen (über 8) reduzieren Sicherheit und Erlebnisqualität erheblich. Kleine Gruppengrosse beim Buchungsgespräch explizit anfragen
  • MSDA-Mitgliedschaft: Alle seriösen Betreiber sind MSDA-Mitglieder – dies ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal
  • Equipment-Zustand: Tauchausrüstung vor dem ersten Tauchgang selbst zusammenbauen und auf Dichtigkeit prüfen – auch wenn der Guide hilft. Auf Verleihequipment aus eigener Initiative aufmerksam sein
  • Dive Dream (Belle Mare und Trou aux Biches): Sehr persönlich, kleine Gruppen, gut bewertete Guides – eine der besten Empfehlungen der gesamten Insel
  • Ocean Divers (Flic en Flac): Langjährig etabliert, PADI Resort, La-Cathédrale-Spezialist an der Westküste
  • Deutschsprachige Guides: Nicht alle Tauchschulen haben deutschsprachige Guides – bei Kursinteresse im Voraus anfragen, ob Theorie und Briefings auf Deutsch verfügbar sind
  • PADI E-Learning: Viele PADI-Zentren auf Mauritius akzeptieren die Online-Abgeschlossene Theorie – den praktischen Teil vor Ort machen, ohne Theoriebüffeln im Urlaub
Was einpacken, was ausleihen, was verboten ist

Blue Safari Submarine – Mauritius unter Wasser erleben

Ein besonderes Highlight auf Mauritius ist die Fahrt mit dem echten U-Boot von Blue Safari. Die rund 40-minütige Expedition führt bis auf etwa 35 Meter Tiefe und eröffnet faszinierende Einblicke in die Unterwasserwelt des Indischen Ozeans. Gäste beobachten farbenfrohe Korallenriffe, tropische Fischschwärme, historische Anker und das bekannte Wrack der „Star Hope“. Das Erlebnis eignet sich für nahezu alle Altersgruppen und ermöglicht auch Nichttauchern einen außergewöhnlichen Blick in die Tiefen des Meeres.

Semi-Submarine und Unterwasser Erlebnisse auf Mauritius

Wer die Unterwasserwelt entdecken möchte, ohne selbst zu tauchen oder zu schnorcheln, findet auf Mauritius verschiedene Möglichkeiten. Neben den U-Boot-Exkursionen von Blue Safari bieten Glasbodenboote und moderne Unterwasser-Ausflüge faszinierende Ausblicke auf Korallenriffe und tropische Meeresbewohner. Besonders Familien und Gäste, die nicht tauchen möchten, erhalten so einen komfortablen Zugang zu den farbenreichen Lagunen und den einzigartigen Lebensräumen rund um die Insel.

Tauchgepäck für den Flug – was wirklich notwendig ist und was man sich spart

Tauchgepäck im Flugzeug ist ein Thema, das Taucher regelmässig beschäftigt – und regelmässig zu Missverständnissen führt. Die wichtigste Botschaft vorab: Auf Mauritius kann man alles Notwendige vor Ort leihen. Die Frage ist, was man lieber im eigenen Gepäck hat – aus Hygienegründen, aus Passform-Gründen oder aus schlichter Gewohnheit.

Was man mitnehmen sollte – persönliche Ausrüstung

  • Maske: Unbedingt eigene Maske – Passform und Sichtfeld der eigenen Maske sind individuell und können nicht durch Leihausrüstung ersetzt werden. Leicht, passt in jedes Handgepäck
  • Schnorchel: Eigener Schnorchel empfohlen – Hygiene und persönliche Vorliebe. Wiegt nichts
  • Flossen: Eigene Flossen sind eine Frage der Gewohnheit – wer stark an seine Flossengrösse und -steifheit gewöhnt ist, nimmt sie mit. Alternativ: Leihflossen sind auf Mauritius gut verfügbar und von akzeptabler Qualität
  • Computer: Eigenen Tauchcomputer immer mitnehmen – auf Verleih-Comptuter sollte man sich nicht verlassen
  • Nassanzug (3mm oder 5mm): Bei Reisen von Oktober bis April (26–28 C): kein Nassanzug nötig oder maximal 3mm Shorty. Bei Reisen Juni bis August (22–24 C): 3mm Fullsuit empfohlen. Nassanzüge sind zum Leihen verfügbar, aber die Passform eigener Anzüge ist unschlagbar
  • Tauchbrevet und Logbuch: Unbedingt mitnehmen – ohne Nachweis der Taucherfahrung kein Zugang zu Fortgeschrittenen-Spots

Was man problemlos ausleihen kann – kein Mitnahmen nötig

  • BCD (Jacket): Alle PADI-Zentren Mauritius’ stellen BCDs in guten Zuständen. Eigenes BCD spart Gepäckgewicht und -raum erheblich, ist aber nicht notwendig
  • Atemregler: Vor Ort verfügbar – vor jedem Tauchgang auf Dichtigkeit prüfen. Wer häufig taucht, reist lieber mit eigenem Regler
  • Flasche und Blei: Niemals ins Flugzeug – Druckluft und Tauchbleie sind an jedem Tauchspot verfügbar
  • Tauchlampe: Für Nachttauchgänge – kann vor Ort geliehen werden, eigene ist komfortabler

Flugbestimmungen für Tauchausrüstung 2026

  • Druckluft-Tanks: Verboten im Gepäck – grundsätzlich – keine Ausnahme. Immer vor Ort befüllen
  • Tauchbleie: Im Aufgabegepäck erlaubt (Sicherheitskontrolle beachten) – im Handgepäck verboten
  • Regler mit CO2-Kartuschen: CO2-Kartuschen separat klären – von vielen Airlines verboten
  • Nassanzüge: Problemlos im Aufgabegepäck – Handgepäck möglich wenn kompakt verpackt
  • Messer: Ausschliesslich im Aufgabegepäck – niemals im Handgepäck
  • Tauchcomputer mit Lithium-Akkus: Im Handgepäck transportieren – Lithium-Akkus gehören ins Handgepäck, nicht ins Aufgabegepäck
  • Gepäckgewicht: Vollständige Tauchausrüstung wiegt ca. 15–20 kg – Übergepäck-Kosten einkalkulieren oder gezielt ausleihen statt mitnehmen
Tauchwartezeit vor dem Rückflug:  Nach dem letzten Tauchgang mindestens 12 bis 18 Stunden warten, bevor man ins Flugzeug steigt. Nach mehreren aufeinanderfolgenden Tauchgängen oder Tieftauchgängen empfehlen DAN (Divers Alert Network) und PADI mindestens 18 Stunden. Den letzten Tauchgang so planen, dass ausreichend Oberflächenintervall vor dem Abflug eingeplant ist. Der Flug Frankfurt–Mauritius dauert rund 10 Stunden – bei Abflug am Abend sollte der letzte Tauchgang spätestens am frühen Morgen desselben Tages stattgefunden haben.
Frankfurt, München, Zürich – 10 bis 11 Stunden – via Dubai oder direkt

Anreise nach Mauritius – Flüge, beste Reisezeit und Einreise

Mauritius ist ab Deutschland, Österreich und der Schweiz gut erreichbar. Der einzige internationale Flughafen der Insel ist der Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport (MRU) im Südosten der Insel – zentral gelegen und etwa 40 Minuten mit dem Taxi von den meisten Westküstenhotels entfernt.

Abflughafen Airline Flugzeit Hinweis
Frankfurt (FRA) Lufthansa, Condor (saisonal direkt), Air Mauritius ca. 10,5 Std. direkt Direktflug Condor Oktober–April
München (MUC) Lufthansa (via Frankfurt) – Air Mauritius via Dubai ca. 12 Std. Via Dubai am komfortabelsten
Zürich (ZRH) Edelweiss (saisonal direkt) – Swiss via Dubai ca. 11–12 Std. Edelweiss direkt saisonal
Wien (VIE) Austrian via Dubai – Emirates ca. 11,5 Std. Via Dubai – kurzer Umstieg
Düsseldorf (DUS) Condor (saisonal) – via Frankfurt ca. 12–13 Std. Condor Direktflug saisonal
MRU zu Hotel West Taxi / privater Transfer 40–60 Min. Westküste via Autobahn südl.
MRU zu Hotel Nord Taxi / privater Transfer 55–70 Min. Nordküste über Port Louis

Beste Tauchzeiten auf Mauritius nach Saison

  • Oktober bis April (Sommer Mauritius): Beste Wassertemperaturen (26–28 C) – kein Nassanzug nötig – Hai-Saison Shark Pit (November–Mai) – Hurrikan-Saison ab Dezember (Risiko, aber statistisch selten direkte Treffer)
  • Mai bis September (Winter Mauritius): Wassertemperatur 22–24 C – Nassanzug 3mm empfohlen – beste Sichtweiten an der Westküste (bis 40 m) – ruhigstes Wetter – beste Zeit für La Cathédrale
  • Beste Gesamtzeit für Taucher: Oktober/November und März/April – warmste Wasser, gute Sicht, kein Sturmsaisonsrisiko, günstigere Preise als Juli/August
  • Walbeobachtung: August bis November – Buckelwale ziehen an der Küste vorbei – Kombination Tauchen und Walbeobachtung möglich

Einreise und Praktisches

  • Visum: Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsangehörige benötigen kein Visum – Einreise mit gültigem Reisepass (mind. 6 Monate gültig über Abreisedatum hinaus)
  • Tourismusabgabe: Mauritius erhebt eine Tourismusabgabe (ca. USD 80 pro Person) – bei Check-out im Hotel zu bezahlen – Kinder unter 12 Jahren ausgenommen
  • Währung: Mauritianische Rupie (MUR) – 1 EUR ca. 47–50 MUR – US-Dollar und Euro in Touristenzonen weitgehend akzeptiert
  • Gesundheit: Keine Impfpflichten – Malaria-Prophylaxe nicht notwendig (Mauritius gilt als Malaria-frei) – Reisekrankenversicherung mit Tauchunfall-Deckung unbedingt empfohlen (DAN-Versicherung)
  • DAN-Druckkammer: Druckkammeranlage auf Mauritius vorhanden – im Ernstfall ist Mauritius gut medizinisch versorgt
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