Australien · Down Under · Ostküste · Outback · Westaustralien · 2026

7,5 Millionen Quadratkilometer, 37.000 km Küstenlinie und eine Natur, die sprachlos macht: Australien ist das Wohnmobil Land schlechthin. Alles über Fahrzeugtypen, Abholung am Flughafen, Routen und organisierte Gruppenreisen für 2026.

 

Der fünfte Kontinent ruft

Warum Australien mit dem Wohnmobil? – 22-mal so groß wie Deutschland

Australien ist nicht einfach ein Reiseziel. Es ist ein Kontinent. Mit 7,5 Millionen Quadratkilometern, einer Küstenlinie von über 37.000 Kilometern und einem Innenland, das so weitläufig ist, dass ganze Bundesstaaten kaum bevölkert sind – hier passt kein anderes Transportmittel so gut wie das Wohnmobil. Keine Hotelbindung, keine festen Strecken, kein Zeitdruck. Einfach fahren, anhalten, staunen.

Das Wohnmobil ist in Australien kein Nischenprodukt – es ist Kulturgut. Die einheimische Bevölkerung liebt den „Grey Nomad”-Lebensstil, und das Angebot an Campingplätzen (hier „Caravan Parks” genannt) ist flächendeckend gut. In touristischen Regionen wie der Ostküste oder Queensland gibt es alle paar Kilometer gut ausgestattete Stellplätze. Und in abgelegeneren Regionen wie dem Outback oder Westaustralien ist das eigene Fahrzeug schlicht die einzige sinnvolle Art zu reisen – öffentliche Verkehrsmittel existieren dort praktisch nicht.

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«Australien ist nicht zu groß für ein Wohnmobil. Australien ist zu groß für alles andere.»

5 Gründe, warum Australien perfekt für Wohnmobilreisen ist

  • Freiheit: Keine Hotelbindung – du übernachtest dort, wo dich der Abend überrascht
  • Infrastruktur: Gut ausgebaute Straßen, tausende Caravan Parks und Freedom-Camping-Stellplätze
  • Einwegmiete: Camper in Sydney abholen, in Perth oder Cairns abgeben – kein doppelter Weg
  • Tierbeobachtung: Kängurus am Straßenrand, Koalas im Baum, Wombats bei Nacht – im Wohnmobil bist du mitten drin
  • Preis-Leistung: In der Nebensaison günstiger als Hotel + Mietwagen kombiniert – und deutlich erlebnisreicher
Das richtige Fahrzeug wählen

Wohnmobil Typen – von kompakt bis Vollausstattung

Der australische Mietmarkt bietet für jeden Reisestil das passende Fahrzeug. Ob Solo-Backpacker, Pärchen mit Budget oder Familie mit Komfortanspruch – hier der Überblick über alle gängigen Typen, die du auf mobilcamper.de mieten kannst:

Budget · 2 Personen

Hitop Campervan

Der Klassiker für Australien-Backpacker. Kompakter Van (meist Toyota Hiace) mit erhöhtem Dach für aufrechtes Stehen. Liegebett, kleine Küchenzeile, Kühlbox. Kein eigenes Bad – Sanitäranlagen auf dem Caravan Park nutzen. Wendig, günstig, ideal für die Ostküste. Ab ca. 60–95 €/Tag.

Komfort · 2 Personen

Campervan (Sleeper mit Bad)

Etwas größerer Van mit kompaktem Badbereich (Chemietoilette, Dusche). Voll ausgestattete Küchenzeile, festes Bett, Kühlschrank. Mehr Komfort als ein Hitop, noch gut manövrierbar. Ideal für längere Reisen und abgelegene Regionen. Ab ca. 90–130 €/Tag.

Familie · 3–4 Personen

Vollintegriertes Wohnmobil

Geräumiges Wohnmobil mit Doppelbett, Dusche/WC, Küche mit Backofen, Dinette und Stauraum. Komfort wie zu Hause – aber auf australischen Highways absolut alltagstauglich. Ab ca. 120–180 €/Tag in der Hauptsaison.

Abenteuer · Outback

4WD Camper (Allrad)

Für alle, die abseits der Teerstraße ins Outback, nach Kimberley oder durch den Kakadu-Nationalpark wollen. Hochgelegtes Fahrwerk, Sandbleche, Wasservorräte für mehrere Tage. Meist mit Dachzelt oder Innenausbau. Pflicht für viele unbefestigte Routen im Norden und Westen. Ab ca. 120–200 €/Tag.

Welcher Typ für welche Route?

  • Hitop Camper: Ostküste Sydney–Cairns, Great Ocean Road, Tasmanien – überall gut
  • Campervan mit Bad: Längere Reisen, abgelegenere Gebiete, weniger Abhängigkeit von Sanitäranlagen
  • Vollwohnmobil: Familien, Paare die Komfort schätzen, längere Aufenthalte
  • 4WD Camper: Outback-Routen, Kimberley, Kakadu NP, Cape York – überall dort, wo normale Straßen enden
Self-Contained in AustralienÄhnlich wie in Neuseeland gibt es in Australien Regionen, in denen nur zertifizierte Self-Contained-Fahrzeuge frei campen dürfen. Das bedeutet: eigene Toilette, Frischwasser- und Abwassertank an Bord. Beim Buchen auf mobilcamper.de darauf hinweisen, falls du Freedom Camping planst.

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Direkt vom Flugzeug in den Camper

Abholung ab Flughafen – so startest du deinen Roadtrip

Das Schöne an Australien: Du landest, holst deinen Camper ab und fährst los. Die großen Mietstationen liegen alle in Flughafennähe – ein Transfer von wenigen Minuten oder ein kostenloser Shuttle vom Terminal bringt dich direkt zum Fahrzeug. Über mobilcamper.de kannst du deinen Camper bequem vorab buchen und die Übergabe am Wunschtag direkt am Flughafen vereinbaren.

Beliebtester Einstieg

Sydney (SYD)

Internationaler Hauptflughafen Australiens, am besten aus Deutschland erreichbar. Idealer Start für die Ostküsten-Route Richtung Norden (Cairns) oder Süden (Melbourne, Great Ocean Road). Mietstation ca. 5–15 Min. vom Terminal.

Südstart · Kultroute

Melbourne (MEL)

Startpunkt für die Great Ocean Road – eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt. Oder Übergang nach Tasmanien per Fähre. Mietstationen direkt am Flughafen Tullamarine.

Tropenstart · Reef

Cairns (CNS)

Einflughafen für die Tropics Route. Direkt vor der Haustür: Great Barrier Reef, Daintree-Regenwald, Cape Tribulation. Ideal auch für Rückgabe nach Ostküsten-Tour von Sydney aus.

Weststart · Traumküste

Perth (PER)

Einstieg für die Westaustralien-Route entlang der Coral Coast nach Norden (Broome) oder südlich zur Margaret-River-Weinregion. Perth-Station ca. 10 Min. vom Flughafen.

Outback-Gateway

Alice Springs (ASP)

Kleinerer Flughafen im Herzen Australiens – Einstieg für Outback-Touren rund um Uluru, Kings Canyon und das Red Centre. Ideal als Ein- oder Ausstieg bei Einwegmieten.

Nordtor · Top End

Darwin (DRW)

Startpunkt für den Kakadu-Nationalpark und den legendären Stuart Highway Richtung Adelaide quer durch das Outback. Einwegmiete Darwin–Adelaide bei mobilcamper.de anfragen.

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Einwegmiete – kein doppelter WegAustralien ist groß genug, um eine Strecke zu fahren und nicht zurück. Einwegmieten (One-Way) sind in Australien weit verbreitet: Sydney → Cairns, Melbourne → Sydney, Darwin → Adelaide, Perth → Sydney. Auf mobilcamper.de einfach Start- und Zielort eingeben – die anfallende Einweggebühr wird transparent ausgewiesen.
Sechs große Routen

Die besten Wohnmobil Routen – von der Ostküste bis ins Outback

Australien lässt sich auf zahllosen Wegen erkunden. Diese sechs Routen decken das Beste des Kontinents ab – von Einsteiger Touren bis zu Abenteuerpfaden durchs Red Centre.

Route 1: Ostküste – Sydney bis Cairns (die Klassikerin)

Die meistgefahrene Wohnmobil-Route Australiens führt von Sydney die Ostküste entlang nach Norden bis Cairns – rund 2.900 km, empfohlene Dauer 3–4 Wochen. Unterwegs warten Byron Bay mit seinen Surfstränden, die Gold Coast, die Sunshine Coast, Brisbane, die Whitsunday Islands und schließlich das tropische Cairns als Tor zum Great Barrier Reef. Die Route ist ideal für Erstbesucher und kann entspannt in Abschnitten gefahren werden.

Highlights Ostküste Sydney–Cairns

  • Sydney: Opera House, Harbour Bridge, Bondi Beach, Blue Mountains
  • Byron Bay: Surfer-Paradies, Kap des östlichsten Punkts Australiens, Delfin-Beobachtung
  • Brisbane: South Bank, Lone Pine Koalasanktuar, Stradbroke Island
  • Whitsundays: Segeln zu 74 Inseln, Whitehaven Beach (weißester Sand der Welt)
  • Cairns: Great Barrier Reef, Daintree-Regenwald, Cape Tribulation, Atherton Tablelands

Route 2: Great Ocean Road – Melbourne bis Adelaide

Eine der bekanntesten Küstenstraßen der Erde führt von Torquay bei Melbourne 664 km westlich entlang der Victorianer Küste bis nach Adelaide. Highlight: die Twelve Apostles – mächtige Felsnadeln, die aus dem Südpazifik ragen. Dauer: 7–10 Tage. Auch ideal als Einwegmiete Melbourne → Adelaide kombinierbar.

Route 3: Red Centre – Alice Springs, Uluru & Kings Canyon

Das Herz Australiens schlägt im Northern Territory. Von Alice Springs aus erreicht man in wenigen Stunden den Uluru (Ayers Rock) – einen der heiligsten Orte der Aborigines und eines der berühmtesten Naturwunder der Welt. Weiter zum Kings Canyon mit seiner dramatischen Schluchtlandschaft und den George-Gill-Ranges. Für diese Route empfiehlt sich ein gut ausgestatteter Camper mit ausreichend Wasser- und Treibstoffreserven.

Outback-Grundregeln – unbedingt beachten

  • Mindestens 5 Liter Wasser pro Person und Tag mitnehmen
  • Reservekanister Kraftstoff – Tankstellen können 300–500 km auseinanderliegen
  • Offline-Karten laden – kein Mobilfunk im Outback
  • Reiseroute bei Parkrangers oder Hotel hinterlegen
  • Nächtliche Fahrten meiden – Kängurus und Tiere auf der Straße
  • Für unbefestigte Outback-Pisten: 4WD-Camper Pflicht

Route 4: Westaustralien – Perth bis Broome (Coral Coast)

Der Westen Australiens ist wilder, einsamer und in vielen Teilen noch kaum touristisch erschlossen. Von Perth aus führt die Coral Coast nach Norden: Pinnacles Desert (bizarre Kalksteinsäulen in der Wüste), Kalbarri-Nationalpark, Shark Bay (Weltnaturerbe, Dugongs, Delfine), Ningaloo Reef – das zugänglichste Korallenriff der Erde – und schließlich das rote Kimberley bis Broome. Dauer: 3–5 Wochen. Gesamtstrecke ca. 2.300 km.

Route 5: Tasmanien – Insel für sich

Tasmanien – die kleine, wilde Insel vor der Südküste – ist für Wohnmobilisten ein Geheimtipp. Mit der Fähre (Spirit of Tasmania) von Melbourne oder Sydney nach Devonport übergesetzt, erwartet einen eine Landschaft aus Regenwald, Bergwildnis und einsamen Stränden. Der Freycinet-Nationalpark mit der Wineglass Bay und Cradle Mountain sind absolute Highlights. Dauer: 10–14 Tage für eine Umrundung.

Route 6: Der Stuart Highway – Darwin bis Adelaide

Für Hardcore-Roadtrippers: Der Stuart Highway durchquert Australien von Nord nach Süd. Von Darwin durch Kakadu-Nationalpark, Katherine, Alice Springs und Uluru bis Adelaide – ca. 3.000 km quer durch das Herz des Kontinents. Dauer: 3–4 Wochen. Dieses Erlebnis sucht seinesgleichen.

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Natur, Tiere & Nationalparks

Natur & Nationalparks – eine Tierwelt wie nirgendwo sonst

Australien ist eines der artenreichsten Länder der Erde – und vieles davon ist einzigartig. Kängurus, Koalas, Wombats, Tasmanische Teufel, Krokodile, Schnabeltiere und über 800 Vogelarten – das Wohnmobil bringt dich direkt in ihre natürlichen Lebensräume.

UNESCO-Weltnaturerbe

Great Barrier Reef

Das größte Korallenriff der Erde erstreckt sich über 2.300 km entlang der Küste Queenslands. Schnorcheln, Tauchen, Glasbodenboote – von Cairns aus in 30 Minuten erreichbar. Auf einem Wohnmobil-Stellplatz in Cairns übernachten und morgens aufs Riff.

Heiliger Ort

Uluru (Ayers Rock)

348 Meter hoher Sandsteinmonolith mitten im Outback, heilig für die Anangu-Aborigines. Bei Sonnenauf- und -untergang leuchtet er in leuchtendem Rot und Orange. Im Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark übernachten und morgens allein am Fels stehen.

Regenwald & Strand

Daintree-Nationalpark

Der älteste Regenwald der Erde trifft auf das Große Korallenriff – nirgendwo sonst auf der Welt passiert das gleichzeitig. Krokodilbeobachtungen auf dem Daintree River inklusive. Nördlich von Cairns, ideal per Wohnmobil erreichbar.

Top End · Wildlife

Kakadu-Nationalpark

Australiens größter Nationalpark (fast so groß wie Österreich) im Northern Territory. Krokodile, Wasserbüffel, Adler, antike Felsmalereien der Aborigines und spektakuläre Wasserfälle in der Trockenzeit. Nur per 4WD-Camper vollständig erkundbar.

Weitere Naturhighlights für Wohnmobilistinnen

  • Ningaloo Reef (WA): Schwimmen mit Walhaien (März–Juli), Manta-Rochen, Dugongs
  • Pinnacles Desert (WA): Bizarre Kalksteinsäulen im Nambung-Nationalpark – ein Marsbild auf Erden
  • Cradle Mountain (TAS): Dramatisches Gebirgspanorama, Wombats und Tasmanische Teufel
  • Grampians (VIC): Sandsteingebirge mit Kängurus, Emus und Wildblumen im Frühling
  • Kangaroo Island (SA): Dichteste Tierwildnis Australiens auf einer Insel – Koalas, Seelöwen, Pinguine
  • Blue Mountains (NSW): Tagesausflug von Sydney, Three Sisters, Eucalyptusduft, Leierschwanz
Wo übernachte ich?

Campingplätze & Übernachten – Caravan Parks bis Freedom Camping

Australien bietet eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten – von vollausgestatteten Caravan Parks mit Pool bis zum einsamen Stellplatz im Outback unter dem Sternenhimmel.

Komfort · Standard

Caravan Park

Das australische Äquivalent zum europäischen Campingplatz. Stromanschluss, sanitäre Anlagen, oft Pool und Laundry. Preise zwischen 30 und 55 AUD/Nacht für einen Powered Site (mit Strom). Ketten wie BIG4 oder Discovery Parks garantieren einheitliche Qualität.

Naturnah · Günstig

National Park Campgrounds

Campingplätze direkt in Nationalparks – oft in atemberaubender Lage. Einfache Ausstattung (Trocken-WC, kein Strom), dafür echter Naturkontakt. Buchung über das jeweilige Staatsparks-System, 5–25 AUD/Nacht. Frühzeitig reservieren!

Kostenlos · Freiheit

Rest Areas & Freedom Camping

Entlang vieler Highways gibt es kostenlose Rest Areas für Übernachtungen – oft mit Toilette und Picknickbereich. Freedom Camping (freies Stehen auf öffentlichem Land) ist in manchen Regionen erlaubt, in anderen verboten. Apps wie WikiCamps oder Campermate zeigen legale Spots.

Stellplatz mit Meerblick

Beachside Campgrounds

Direkt am Strand übernachten – in Australien oft möglich. Besonders die Küstenabschnitte Queenslands und Westaustraliens bieten Campgrounds mit direktem Strandzugang. Das Gefühl, morgens aus dem Wohnmobil zu steigen und ins Meer zu springen, ist unbezahlbar.

Was kostet ein Australien-Roadtrip?

Kosten & Budget – realistische Zahlen für 21 Tage

Beispielrechnung für 2 Personen · 21 Tage · Ostküste Sydney–Cairns:

Kostenpunkt Nebensaison (Apr–Sep) Hauptsaison (Dez–Feb)
Hitop Camper (21 Tage) 1.260 € 1.995 €
Vollwohnmobil 2 Pers. (21 Tage) 2.520 € 3.780 €
Kraftstoff (Diesel/Benzin, 21 Tage) 280 € 360 €
Caravan Parks (Ø 30–45 AUD/Nacht) 360 € 500 €
Lebensmittel (Selbstkochen) 480 € 560 €
Restaurants & Cafés (ca. 5x) 180 € 260 €
Aktivitäten & Eintritt (Reef, Parkeintritt etc.) 300 € 450 €
Flüge Deutschland ↔ Sydney R/T 1.000 € 1.600 €
Reiseversicherung (2 Pers.) 180 € 180 €
Reserve & Unvorhergesehenes 200 € 350 €
Gesamt (Hitop Camper, 2 Pers., 21 Tage) ca. 4.240 € ca. 5.800 €

Sparpotenziale auf einen Blick

  • Nebensaison wählen: April–September – bis 30 % günstigere Camperpreise, weniger Trubel
  • Relocation-Deals: Anbieter bieten Fahrzeuge, die sie umpositionieren müssen, zu sehr günstigen Konditionen an – manchmal fast kostenlos (aber nur kurze Vorlaufzeit)
  • Freedom Camping nutzen: Rest Areas und legale Free-Camping-Spots einplanen – spart Caravan-Park-Gebühren
  • Selbst kochen: Australische Woolworths- und Coles-Supermärkte sind gut bestückt und günstig
  • Frühbucher: Camper 6–9 Monate im Voraus buchen – besonders in der Hochsaison deutlich günstiger

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Nicht jeder will allein fahren

Organisierte Gruppenrundreisen – Australien mit Reiseleiter entdecken

Das Wohnmobil ist die freieste Art, Australien zu erkunden – aber nicht für jeden die richtige. Wer nicht selbst fahren möchte, die Planung scheut oder lieber in der Gruppe reist, findet in organisierten Rundreisen eine hervorragende Alternative.

Spezialisierte Reiseveranstalter bieten geführte Australien-Gruppenreisen in kleinen Gruppen von 8 bis 20 Personen an – oft mit deutschsprachigem Reiseleiter, fixem Tagesprogramm, geregelten Übernachtungen und inklusivem Transfer. Diese Reiseform eignet sich besonders für:

Für Alleinreisende

Gruppenreisen für Singles

Wer allein reist und Gleichgesinnte treffen möchte, findet in organisierten Gruppen eine tolle Gemeinschaft. Viele Australien-Anbieter haben spezielle Singles Departures oder Gruppen, die aus Alleinreisenden bestehen.

Sorglos-Reisen

All-inclusive Rundreisen

Flug, Transfers, Unterkunft, Frühstück und geführte Highlights – alles aus einer Hand. Australien Spezialisten bieten 2–4-Wochen Rundreisen an. Preise ohne Flug ab ca. 1850–3.000 € pro Person.

Typische Gruppenreisen-Inhalte für Australien

  • Ostküste-Rundreise: Sydney – Gold Coast – Brisbane – Cairns (10–14 Tage)
  • Outback & Reef: Alice Springs – Uluru – Cairns – Great Barrier Reef (10–14 Tage)
  • Großes Australien: Kombination Ost- und Westküste mit Inlandsflügen (21–28 Tage)
  • Tasmanien-Spezial: Hobart, Cradle Mountain, Freycinet-Nationalpark (8–10 Tage)
  • Outback-Explorer: Darwin – Kakadu – Katherine – Alice Springs – Adelaide (14 Tage)

«Eine organisierte Gruppe zeigt dir in zwei Wochen das Beste Australiens – das eigene Wohnmobil zeigt dir in zwei Wochen das, was dir am wichtigsten ist. Beide haben Recht.»

Reiseplanung & Einreise

Einreise, Reisezeit & Praxis-Tipps – gut vorbereitet nach Down Under

Beste Reisezeit für Australien

Australien liegt auf der Südhalbkugel – Sommer ist von Dezember bis Februar, Winter von Juni bis August. Die beste Reisezeit variiert stark nach Region:

Reisezeit nach Region

  • Ostküste (NSW, VIC, QLD Süd): Oktober–März – warm, sonnig, ideal zum Baden
  • Tropischer Norden (Cairns, Darwin, Kimberley): Mai–September (Trockenzeit) – Regenzeit Nov–April unbedingt meiden
  • Outback / Red Centre: April–September – erträgliche Temperaturen; Sommer bis 50 °C, lebensbedrohlich
  • Westaustralien: Oktober–April für Coral Coast und Perth; Kimberley nur Mai–Oktober
  • Tasmanien: Dezember–Februar – angenehm, aber alle wollen gleichzeitig; März/April ruhiger
  • Melbourne & Great Ocean Road: Oktober–April – Frühling/Sommer, wechselhaft aber schön

Einreise für Deutsche

Einreise & Wichtiges für den Roadtrip

  • ETA (Electronic Travel Authority): Pflicht für Deutsche bei Einreise nach Australien. Online oder per App beantragen, kostet 20 AUD (ca. 12 €). Gültig 12 Monate, Aufenthalt bis 3 Monate pro Besuch.
  • Führerschein: Europäischer Führerschein wird anerkannt. Empfehlung: internationalen Führerschein zusätzlich mitnehmen.
  • Linksverkehr: In Australien gilt Linksverkehr – das größte Umstellungsthema für Europäer. Besonders an Kreuzungen konzentrieren. Nach 1–2 Tagen meist kein Problem mehr.
  • Reisekrankenversicherung: Unbedingt abschließen! Australische Gesundheitskosten für Nicht-Staatsbürger sind extrem hoch. In der Kreditkarte von FYRST enthalten.
  • Biosicherheit (Quarantine): Strengste Einreisekontrollen weltweit – keine frischen Lebensmittel, Pflanzen, Erde. Alles deklarieren. Verstoß: bis zu 400 AUD Strafe on the spot.
  • Zeitzone: Australien hat drei Zeitzonen – beim Planen beachten. Melbourne/Sydney: UTC+10 (Sommer +11).
  • Währung: Australischer Dollar (AUD). 1 EUR ≈ 1,65–1,75 AUD (Kurs prüfen). Kreditkarten überall akzeptiert.
  • Mautgebühren: In Sydney, Melbourne und Brisbane relevante Tunnels und Brücken mautpflichtig – werden dem Mietfahrzeug automatisch verrechnet, beim Vermieter informieren.
  • Notruf: 000 (Polizei, Feuerwehr, Ambulanz)
  • Hotelswww.easybett.de oder www.beachcom.de
  • Reisegepäck:   Rucksäcke, Koffer, Taschen – Wanderschuhe
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Australien Wohnmobil Reiseguide 2026 · mobilcamper.de